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Einträge (Bilder, Texte, Videos) bei Google löschen

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Wie kann ich einen Eintrag bei Google entfernen?

Google ist eine Suchmaschine, die Daten (Bilder, Texte, Videos und weiteres Material) aus dem Internet auffindbar macht. Normalerweise sieht sich Google nicht verantwortlich dafür, diese Inhalte zu bewerten. Findet die Suchmaschine auf einer Webseite Inhalte, die im hohen Maße für ein bestimmtes Thema stehen, dann werden diese Inhalte auch bei entsprechenden Suchanfragen angezeigt. Man sollte also zunächst versuchen, die entsprechenden Inhalte bei den jeweiligen Webseiten zu löschen, wenn man Einträge bei Google löschen möchte. Nur in Ausnahmefällen ist die Suchmaschine bereit, Einträge bei Google zu löschen. Es ist aber auch möglich, dass man die unerwünschten Einträge nach hinten abdrängt.

Aufforderungen an die verantwortlichen Webmaster

Zunächst ist es also wichtig für die Suchmaschine, dass man beim jeweiligen Webmaster, der die Inhalte publiziert hat, um die Löschung der unerwünschten Fotos oder Textinhalte bittet. Ist dieses Verfahren erfolgreich, dann erkennt Google relativ schnell, dass die entsprechenden Inhalte nicht mehr im Internet verfügbar sind und zeigt sie auch nicht mehr an.

Rechtliche Schritte

Ist dieses nicht möglich, dann bleiben einem Betroffenen rechtliche Schritte, die er auch einleiten sollte, wenn er den verantwortlichen Webmaster benennen kann. Alle Vorgehensweisen, die in diesem Zusammenhang stehen, sollten dokumentiert werden, damit später noch nachvollziehbar ist, dass man entsprechende Vorgehensweisen mit Nachdruck verfolgt hat. Google selbst ist sehr zurückhaltend mit dem Löschen von Inhalten, wenn nicht klare Kriterien berücksichtigt werden, die in den “Richtlinien zum Entfernen von Inhalten” festgelegt sind.

Googles Richtlinien zum Entfernen unerwünschter Inhalte

Personenbezogene Daten (Fotos und Texte) werden auf Anforderung dann entfernt, wenn Google der Ansicht ist, dass die Wiedergabe dieser Daten dem Betroffenen Risiken einbringt, die zu Identitätsdiebstahl oder finanziellem Betrug führen könnten. Identifikationsnummern, wie man sie aus Ausweisen kennt, Bankkontoangaben, Kreditkarteninformationen und Bilder von Unterschriften sollen damit nicht über die Suchmaschine abrufbar sein, wenn dies der Betroffene nicht wünscht. Gleiches gilt auch, wenn es um Geburtsdaten, Adressen und Telefonnummern geht.

Google entscheidet von Fall zu Fall, ob ein entsprechendes Anliegen nachvollziehbar ist. Daraus folgt, dass berechtigte oder unberechtigte Kritik, die dem Betroffenen missfällt, eher selten von Google gelöscht wird, weil man sich nicht zum Richter über Kommunikationskonflikte machen möchte. Allerdings kann man Bilder dann entfernen lassen, wenn sie einen anstößigen Charakter haben. Die trifft vor allem auf personenbezogene Bilder zu, die im Zusammenhang mit sexuellen Darstellungen stehen.

Alternative: Verdrängungsstrategie

Die Durchführung des Plans „Einträge bei Google löschen“ ist nicht einfach, wie die bisher gegebenen Informationen deutlich machen konnten. Möglicherweise funktioniert es besser, wenn man versucht, die unerwünschten Einträge in den Hintergrund zu drängen. Kaum jemand wird sich für Informationen interessieren, die erst auf der zehnten Seite oder noch weiter hinten zu den relevanten Keyword (Namen oder sonstige Informationen, die direkt einen Personenbezug haben) zu finden sind. Man kann diese Verdrängung dadurch erreichen, dass man mit neuen und positiven Informationen zu den Themen der Keywords neue Webseiten aufbaut oder auf bestehenden Webpräsenzen speziell zu diesen Themen Informationen ergänzt. Besonders förderlich für das Ranking ist, wenn die neuen und interessanten Inhalte viele Links von anderen Webseiten gewinnen können.